Wer mich genauer kennt fragt sich sicher, warum gerade ich als leidenschaftlicher Lich-Anhänger des Hochfürsten Lucan D'Lere im Spiel mit einem Lich-Schlächter herumrenne. Die Erklärung ist relativ einfach. Erstens mal bin ich natürlich absolut der Meinung das genau solche Schwerter für Lucan am sichersten sind, wenn sie in den Händen von denen sind, die eher ihre eigene Vernichtung in Kauf nehmen, als ihre Hand gegen den Hochfürsten zu erheben.
Und natürlich befindet er sich nun in den bewährten Händen meines Avatars Iyorun. Nicht in denen von Jonara oder Amaryantha, die eine Waffe dieser Art eher vernichten würden. Nicht das ich Jonara und Amaryantha nicht traue. Aber eine Bewaffnung dieser Art wäre für diese auch rollenspielerisch unangemessen. Aber bei Iyorun kann ich mir sicher sein, dass sie als Paladin von Tunare sich niemals gegen Freihafen und seinen Hochfürsten wendet. Für diese gilt Loyalität zur Gilde in jedem Falle mehr, als Loyalität zu irgendwelchen Göttern.
Wobei diese Zusammenstellung von Rüstung und Bewaffnung, wie sie in dem Bild von SOE zu sehen einen ziemlichen rollenspielerischen Stilbruch in der Zusammenstellung darstellen,zumindest in meinen Augen. Es sieht zwar zusammen recht gut aus. Aber dieser Hochelf trägt da die typisch lucanische Rüstung, die in Qeynos und Kelethin wohl eher auf weniger Begeisterung stoßen wird. Und dies zusammen mit dem Lich-Schlächter, was garantiert keiner der sich über die Bedeutung der Waffen und Rüstung klar ist zusammen tragen würde, und schon mal gar nicht auch nur in der Nähe von Lucan D'Lere. Da zählte mal wieder Aussehen mehr als rollenspielerischer Inhalt.
Ich gehe zwar nicht davon aus,dass jemand Lucan wirklich mit dem Ding auch nur ankratzen könnte, schließlich ist das nur ein Aussehensgegenstand *g*. Aber einen kleinen Wutanfall provozieren schon. Und ich denke die Zeit da dieser gegen Provokationen gelassen oder duldsam war ist vorbei. Aber Iyorun ist der richtige Träger für diese Waffe. Sie wird sich gewiß nie in der unmittelbaren Waffenreichweite Lucans aufhalten, da ihre Spielwiese eher Kelethin oder Qeynos ist und Iyorun wird sich mit Sicherheit auch nie in die Lucanische Rüstung gewandten.
![]() ![]() |
Aber Lucan ist ja nicht der einzige Lich Norraths. Es gibt da durchaus einige, deren Beseitigung auch für Freihafen günstig wäre. Ich denke da an Venril Sathir oder solche unerwünschten Konkurrenten wie Fyremd Lorak, ganz zu Schweigen von den diversen Massen von Lich in den diversen Dungeons in Odus. So erschien mir das für meine Iyorun durchaus als angemessene Waffe für bestimmte Zwecke. Nicht zu vergessen natürlich auch Miragul, auch wenn mir dessen unbedingt Suche nach Wissen nur zu verständlich ist und ich mich eher selten gegen Miragul wende. Normalerweise trägt Iyorun ohnehin die Waffen und das Schild, das sie im Zuge der Auferstehung von Erollisi Marr bekam. Die Erollisi-Tage werden in Norrath noch bis Anfang Februar gefeiert. Da Erollisi nun wieder in Norrath ist (siehe diesjährige Questreihe) blieb uns dieses Jahr zumindest die Quest mit den dummen Anmachsprüchen in Qeynos und besonders Freihafen erspart. Was ich unter dummen Anmachsprüchen verstehe, könnt ihr gern hier nachlesen.

Das Haus Thex ist in Everquest II die königliche Familie, sowohl der Dunkelelfen, als auch der Hochelfen von Neu-Tunarea. Dies hängt natürlich mit den jeweiligen Schöpfungsmythen der Rassen, oder besser gesagt, der Rasse der Elfen zusammen. Die Rasse der Elfen ist eine der Rassen, die zu den ältesten auf Norrath gehören, noch älter sind eigentlich nur die Drachen und die Riesen.
In den vergangenen Jahrtausenden trennten sich die Elfen in mehrere Volksstämme auf. Ursprünglich siedelten sie in der Weite des Elddarwaldes von Tunarea, dem gewaltigen Kontinent, der später von den Menschen umbenannt wurde in Antonica und später im Zeitalter der Zerschmetterung in mehrere Teile zerrissen wurde. Der Elddarwald erstreckte sich einst über Teile von Tunarea, bis dieser später durch Solusek Ro in die Wüstengebiete von Ro verwandelt wurde. In Everquest I wurden inzwischen tief unter der Wüste von Ro Zugänge zu den einstigen Elddarwäldern gefunden. In der Elddarzeit gab es nur ein Elfenvolk, das ihre Schöpfung Tunare verdankte. Schon zu dieser Zeit war das Haus Thex, das Königshaus der Elfen. Die erste Trennung erfolgte dann einst zwischen den Waldelfen, die ein mehr naturnahes Leben in den Wäldern bevorzugten und den Hochelfen. Die Hochelfen erschufen prächtige Siedlungen und Städte, und waren viel mit Magie und Wissenschaft befasst. Von den sich selbst als Hochkultiviert betrachtenden Hochelfen wurden die Waldelfen eher als eine Art Wilde betrachtet, insbesondere fehlten den Waldelfen die Loyalität zum Könighaus der Thex. Aber egal ob nun Hochelfen oder Waldelfen, sie betrachteten Tunare als ihre Schöpferin.
Eine gravierendere Trennung erfolgte erst später, als Innoruuk die Nachkommen der Familie der Thex entführte und in seiner Einflusssphäre, der Ebene des Hasses, in seinem Sinne verwandelte. Unmerklich verwandelte sich unter seinem Einfluss deren Charakter, ihre Anschauungen und auch sogar ihr Äußeres. Nachdem die Wandlung unumkehrbar war, gab Innoruuk die Nachkommen des Hauses der Thex wieder frei und die Aufspaltung der Elfen in die Hochelfen und die Dunkelelfen begann. In den Jahrtausenden die vergangen sind, sind beide Rassen inzwischen durch ihre unterschiedliche Entwicklung deutlich zu unterscheiden und letztlich in erster Linie durch einen heftigen beiderseitigen Hass aufeinander verbunden. Auch die Dunkelelfen wissen natürlich das sie letztlich von Tunare abstammen, aber sie sehen die Wandlung durch Innoruuk als wahre Vervollkommnung ihrer Rasse an, die den Hochelfen versagt blieb. Die Hochelfen und Waldelfen wurden letztendlich vom Kontinent Tunarea verdrängt bzw. siedelten mehr oder weniger freiwillig nach Faydwer um, wo die Hochelfen die prächtige Stadt Felwithe, das heutige Neu-Tunarea, errichteten, während die Waldelfen eine gigantische Stadt inmitten riesiger Bäume als Wohnstatt wählten - Kelethin. Bis zum heutigen Tag entstammen die Könige und Königinnen der Hochelfen und der Dunkelelfen dem Haus Thex. In Neriak regiert derzeit Königin Cristanos Thex. Wobei ihr natürlich ein Konkurrent heranwächst in ihrem Sohn Talvus Thex. Dieser überlebte zu ihrem Leidwesen das Attentat, mit der sie seinen Vater Naythox Thex beseitigte ließ. Nur durch die Ermordung ihres Mannes wurde Cristanos die regierende Königin von Neriak.
In der Hochelfenstadt Neu-Tunarea auf Faydwer regiert offiziel die verwitwete Königin Lenya Thex, deren Mann im Zuge eines Angriffes der Dunkelelfen auf die Stadt Felwithe getötet wurde. Nachzulesen ist dies in folgender Buchreihe über die Feenkriege. Einer der Tagebücher beschäftigt sich genau mit diesem Ereignis. Wobei Lenya Thex wohl seit Jahrhunderten schon eine Marionette von Fürst Mayong Nebelmoor ist, der die Stadt der Dunkelelfen umfassend infiltriert hat. Zumindest zur Nacht Zeit ist Neu-Tunarea eher eine Stadt der Vampire. Wobei diese Vampire wenigstens das Tageslicht nicht vertragen, ganz im Gegensatz zu der neuen Rasse der Freiblüter.
Weitere Informationen zum Volk der Dunkelelfen, dem Haus Thex und zum Wald von Nektulos:
Gegenwärtig treibt sich meine Bestienfürstin Rosalynda Grünwalda im Wald von Nektulos herum. Das Ergebnis ist dabei auch eben diese Zusammenfassung dortiger Erlebnisse und Informationen, die bereits Eingang in den Lorebereich gefunden haben.
Aufgrund der neuesten Entwicklungen im Spiel selbst, habe ich die diese wichtigen handelnden NSC betreffenden seiten einer erneuten Überarbeitung unterzogen, in denen die neuesten Quests und Informationen aus Freihafen einbezogen wurden. Schließlich haben ja auch die Hofschranzen Freihafens wohl den Hochfürsten nun doch in eine Rüstung mit viel mehr Blech drumrum gewickelt. Nicht das er glaubt, daß dies zu seinem Schutz nötig ist, er hat da wohl einfach eine Diskussion mit seinem Kämmerer Vimminy verloren. Natürlich wurde dadurch auch eine Überarbeitung diverser Seiten erforderlich. Ihr findet Ergänzungen wie immer auf den : Neuen Seiten der Homepage.
Das Bild erinnert an die Startsequenzen von Everquest 2, als alle Spieler am Aussenposten des Hochfürsten starteten oder eben auf dem Aussenposten der Königin. Im Aussenposten des Hochfürsten erwartete sie Tayil N' Velex, am Aussenposten der Königin wartete Murrar Shar auf neue Verbündete und Flüchtlinge. Doch letztlich verrieten beider sehr viel später im Spiel ihre Herrscher, Murrar Shar ist inzwischen vernichtet, doch Tayil befindet sich gegenwärtig noch auf der Flucht.
Vhalen sagte über sie: "It is Tayil. She has been quite busy as of late, looking into a matter of great importance to the Overlord. She works very closely with a secret organization known as the Freeport emissaries. The Freeport emissaries a sort of... 'secret police force' of the Overlord's. It is rare that you will encounter the emissaries. Word from the dark part of the taverns is that the emissaries have been seen in Freeport West lately, waiting for something or someone. I am sure Tayil is involved if the emissaries are involved."
Das ist Tayil. Sie ist sehr beschäftigt auch später und erlangt auf ihre Art große Bedeutung für den Hochfürst. Sie arbeitet sehr eng zusammen mit den Gesandten von Freihafen. Die Freihafen Gesandten sind eine Art ... Geheime Polizei Einheit des Hochfürsten. Es ist selten, daß ihr auf die Gesandten trefft. Gerüchte aus den dunkleren Teilen der Tavernen besagen, dass man dier Gesandten in West-Freihafen gesehen hat, und dort auf irgendetwas oder irgendjemanden warten. Ich bin sicher, Tayil ist beteiligt, wenn an irgend etwas die Gesandten beteiligt sind.
Auch in der 1. Spielerweiterung - Die Chroniken der Bloodlinie /Bloodline Chronicles traf man erneut auf Tayil, die im Auftrag des Hochfürsten die Erkrankung einzelner Freihafener von vampirischer Beeinflussung untersuchte. Hier trafen auch natürlich Murrar Shar, der damals diese Ereignisse im Auftrag von Königin Antonia Bayle untersuchte wieder zusammen, und sie nahm es gar nicht gut auf, dass Murrar Shar wagte, sie mal eben als Hure des Hochfürsten zu bezeichnen. Ich glaube hier unterschätzt Murrar den Hochfürsten gewaltig, wenn er ihm als Ursache seiner Auswahl für seine Vertrauten da irgendwelche Bettgeschichten unterstellt. Da war wohl eher das eigene Verlangen Murrar Shars nach der Königin Ursache solcher Gedanken, dem Hochfürsten gleiche Gefühle für Tayil zu unterstellen. Also schaut einfach mal meine Form der Berichte über Tayil an, löst euch einfach von dem Gedanken irgendwelcher romantischer Verwicklungen, die mit Gewißheit dem Hochfürsten fremd sind und betrachtet Tayil N'Velex als das was sie ist, eine adoptierte Tochter von Lucan D'Lere. Das mach es nur noch verständlicher, daß nach deren Verrat die Suche nach ihr für den Hochfürsten wirklich oberste Priorität hat. Er ist in dem Fall schließlich von jemanden verraten worden, dem er einst volles Vertrauen schenkte. Nebenbei gesagt, ich traue es Lucan durchaus zu, mit Tayil N'Velex auch das Bett geteilt zu haben, sicher schätzt man auch als Lich, dessen Körper etwas kühler ist eine kuschlige Wärmflasche im Bett, mit der man sich sogar noch angeregten intelligenten Gesprächen hingeben kann, ohne dass man deswegen gleich anderweitige Verlangen hat. Und auch wenn das Schlafbedürfnis nicht so ausgeprägt sein dürfte, braucht auch ein Lucan D'Lere eben regelmäßige Ruhephasen zwischen der Erfüllung seiner Aufgaben. Schließlich geht er eher sorgsam mit seinem Körper um, schließlich muß dieser bissel länger halten als bei anderen Menschen.
Eine geschichtliche Informationen zu Freihafen findet ihr hier. Ich habe dort sowohl den englischen Originaltext, als auch meine eigene Übersetzung veröffentlicht. Wieder einmal sind bei der deutschen Übersetzung wie sie auf EQ II Players stand einige sprachlische Unschönheiten und auch grobe Fehler passiert. Wenn SOE da einen Satz beginnt mit " Nach dem Verrat des Hochfürsten Lucan D'Lere und der Verschleppung durch Roehn Theers Beauftragte... klingt das bissel danach als hätte Lucan irgendwann selbst seine Stadt verraten. Was für jeden der die Geschichte kennt horrender Bödsinn ist. Vielmehr war es Lucan D'Lere selbst, der verraten wurde. Und nur dieses führte zu den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in der Stadt, als natürlich jede Fraktion die Oberhand gewinnen wollte. Ich habe daher die etwas unglücklichen oder direkt falschen Übersetzungen den wirklichen Tatsachen, die man im Spiel erfährt angepaßt. Natürlich habe ich auch den englischen Originaltext, wie ihn SOE veröffentlicht hat, mit hingeschrieben, damit auch für des englischen Kundige deutlich wird, das ich mit meinen Formulierungen nicht die Geschichte verändert , sondern nur inhaltlichen und grammatikalischen Unfug der Übersetzer beseitigt habe.
Und ich denke nun ist es an der Zeit, um sich auch mal wieder mit den wichtigen Personen des Spiels:
zu beschäftigen. Schließlich gibt es sicher immer wieder einige, denen diese Namen gar nichts sagen. Ich habe die Informationen zu diesen wichtigen NSC ergänzt um die aktuellsten Informationen und natürlich auch neue Bilder von Begegnungen mit diesen hinzugefügt. Oder mache es heute noch. Werdet ihr ja selbst merken wenn die Links dann aktiv sind *grinst*. Meinen besonderen Dank auch nochmals an Sithdrandil, der seinen Assassinen beauftragte, um mir die Texte aus der Assassinenepic zur Verfügung zu stellen.
Die Aufgaben in Freihafen passen sich dem jeweiligen Level an. Außerdem gibt es bei Level 20, 40, 60 und 80 gesonderte Questreihen, solange man in der Stadt willkommen ist, also nicht gerade zur Qeynos Fraktion gehört, kann man diese Quests absolvieren. Neben einer entsprechenden Rassenquest, in der man näheres über die individuellen Ziele seiner Rasse in der Stadt Freihafen erfährt, gilt es noch die Quests der einzelnen wichtigen Gilden der Stadt zu erfüllen. Natürlich hat auch dort jeder seine ganz individuellen Ziele. Leider hat natürlich Jonara keine Rassenquest in der Stadt, schließlich sind Fae nur dann in der Stadt willkommen, wenn sie Qeynos oder Kelethin vorher verraten haben. Das hat Jonara natürlich mit Wonne getan, am selben Tag, als sie die Nachricht bekam, daß sie in Freihafen zumindest Mönch bleiben konnte. Aber für die paar wenigen Fae und Froschlok von Freihafen gibt es leider keine Rassenquest. Aber ein paar Einschränkungen muß man schon in Kauf nehmen um wirklich dem zu folgen, dem die eigene Loyalität gehört.
![]() |
Aber zumindest die Aufgaben der Miliz von Freihafen, des Elendigen Zorns, der Akademie der geheimen Wissenschaften und der Koalition der Handelsleute, sowie der Seefurienfreibeuter durfte sie natürlich erledigen. Und Jonara hat an nichts soviel Freude, wie an Intrigen, diversen Kloppereien und ähnlichen Vergnügungen. Eines kann sie leider absolut nicht, und das ist sich irgendwo unentdeckt durchzuschleichen. Kann sie ganz einfach nicht. Deshalb hinterläßt sie auf ihren Wegen auch bevorzugt Leichen, wobei sie nur darauf achtet nicht diejenigen zu beseitigen, auf deren Existenz Lucan eventuell ihrer Meinung nach Wert legen könnte. Das sie ihre Geburtsstadt und die mit ihr verbündete Stadt Qeynos verraten hat bedeutet nicht das ihr Loyalität generell nichts bedeutet, sondern nur, dass ihre Loyalität einem anderen gilt und sie mit der Politik von Qeynos und deren Kriecherei vor "guten" Göttern nichts am Hut hat.
Leider hat die Quest der Seefurienfreibeuter sehr viel mit Rumschleicherei zu tun und man kann da leider auch nicht einfach die Zeugen beseitigen.
Glücklicherweise durfte ich da Gannayil mal kurzzeitig die Macht über Jonara einräumen, der zumindest den Schleichteil der Questreihe erledigte, den die wahre Spielerin hinter Jonara nie schaffen würde. Also herzlichen Dank nochmal an Gannayil, ermöglichte mir dies doch zum krönenden Abschluß der Quests von Freihafen endlich die ersehnte Audienz beim Hochfürsten Lucan D'Lere selbst.
Und auch viele vorangehende Ereignisse die man miterlebte, sind es schon wert wirklich alle Aufgaben zu erledigen, ganz abgesehen von dem Umhang den man zum Abschluß von Lucan bekommt.
VORSICHT: Die folgenden Links führt zu einigen Spieltexten, die man sich eventuell erst selbst erspielen will. Also drückt da bitte nur drauf, nachdem ihr das auch selbst schon erfahren habt, oder euch den genauen Text nur nochmals vergegenwärtigen wollt. (Links zu Spieltexten im Rahmen der Freihafenquestreihen).
Insbesondere für Jonara und die Spielerin hinter dem Avatar bedeutet dieser Umhang sehr viel. Erhielt sie ihn doch von dem, den ihre ganze uneingeschränkte Loyalität gilt. Die ausgesprochen netten Werte dieses schönen Stückes sind da nur eine willkommene Zugabe. Das Lucan D'Lere nach wie vor zuweilen immer noch seinen Umhang mit dem Marr'schen Löwen darauf trägt inclusive des Löwen auf seinem Brustpanzer sieht Jonara eher als Zeichen von Lucans Aufmüpfigkeit insbesondere gegen Mithaniell Marr, dessen Paladin er schließlich war, bis ihn der Tempel von Marr letzendlich im Stich ließ, um in Faydwer irgendwelche Marr inspirierten Feldzüge gegen Mayong Nebelmoor und seine Vampire zu führen.
Und trotzdem hinterlassen alle Erkenntnisse der Freihafenquests immer noch die spannende und wiederum nie gelöste Frage: Wer ist Lucan D'Lere von seiner Herkunft her. Seltsamerweise hat ja selbst die, der bisher immer zugeschrieben wurde, dass sie Lucan bei seiner Verwandlung in einen Lich geholfen haben soll, keine Ahnung was eigentlich sein Fleisch an seinem Platz hält. Und wenn Opal Dunkeldorn dass nicht mal weiss ... ja, ihr habt richtig gelesen, Opal Dunkeldorn ist wieder da *g* und derzeit auf der Suche nach Tayil N'Velex.
Aber zumindest nach der Unterhaltung mit Lucan werden einzelne Reaktionen von ihm doch sehr erklärbar, nun und das er nach einem Jahr Gefangenschaft nun erst einmal seine Rachsucht auslebt sei ihm gegönnt. Für mich persönlich sind seine Handlungen ehrlicher und wahrhaftiger als so maches Friede, Freude, Eierkuchen Gesäusel der sogenannten guten Seite. Schließlich ist Jonara für eine angemessene Entlohnung auch jederzeit bereit alles zu tun, mit einer einzigen Ausnahme. Sie wäre nie dazu bereit, sich gegen Lucan D'Lere zu wenden, nicht einmal für alles Geld und Gut Norraths, und sie hätte auch durchaus Verständnis, falls Lucan irgendwann entscheidet, dass ihr Tod für Freihafen und ihn nützlicher wäre als ihr Überleben. Aber zu ihrem Glück ist Lucan zum jetzigen Zeitpunkt der Meinung, daß sie ihm lebend nützlicher ist.
Ich finde es auch gut, daß es auch in der abschließenden Quest auf dem Schiff eben keine Möglichkeit gibt, den Gespensterwächter zu besiegen oder entgültig zu töten. Man schafft es zwar, daß er vom Leviathan gefressen wird, aber ich bin recht zuversichtlich, daß der diesem auch nur schwer im Magen liegt und irgendwann wieder ausgespuckt wird und seinen Dienst dann wieder antritt. Gut, er muß dann eben zu Fuß zurücklaufen oder schwimmen, aber das dürfte für einen Untoten ja nun wirklich kein Problem sein. Wie man ja in den Quests von Freihafen erfährt ist es auch sehr schwer und kostenaufwendig die Gespensterwächter zu erschaffen. Von daher wäre es sicher nicht im Sinne des Hochfürsten, auch nur einen davon zu verlieren. Und schließlich will ich den Hochfürsten auch einfach gut beschützt wissen. Schließlich gibt es in der Stadt nur allzuviele Möchtegernhelden, die gern den Hochfürsten beseitigen würden wenn es dazu irgendeine Gelegenheit gäbe.
Interressant wird für die Zukunft natürlich, ob es Opal Dunkeldorn gelingt Lucan D'Leres Gunst wieder zu erlangen, zumindest hat dieser das nicht generell ausgeschlossen. Nur natürlich hat der Diebstahl von Seelenfeuer vor Jahren sein Vertrauen zu ihr erst einmal nachhaltig zerstört. Aber immerhin scheinen sich die beiden wohl gegenseitig zu brauchen, zumal Opal Dunkeldorn seit dem Aufkommen der Gespensterwächter zu wissen glaubt, wer Lucan wirklich ist ... nur leider verrät sie uns das nicht. Aber ich schätze das ist auch gut so, sonst nehme ich an, daß er sich doch entscheiden würde einen doch besser zu beseitigen, bevor man an falscher Stelle schwatzt. Immerhin haben sich da ganz offensichtlich zwei gesucht und gefunden, die wohl ihre Ziele am besten gemeinsam erreichen werden und sich sicher nicht allzuoft in die Quere kommen, da den einen eher nur die Macht interessiert und Opal das Wissen.
![]() |
Eine neue Attraktion des Festivals ist neben den Quests und dem Angebot spezieller Hausgegenstände die vom Aussehen her im Gorowyn-Stil gehalten sind, ist erstmalig auch das neue Aether Rennen in der Umgebung von Gorowyn. Also versäuzmt nicht in dieser Zeit Gorowyn aufzusuchen. Gerade für interessierte Dungeon-Verliesgestalter bieten die Gorowyn Möbel nette Möglichkeiten ihr Dungeon im Gorowyn Stile zu gestalten. Natürlich nur wenn man neben der Quest A Goddess Risen, den immer noch laufendem Frostfall Festival und den neuen Dingen von Age of Discovery noch Zeit erübrigen kann.
Ich habe diese Quest nun mehrfach absolviert und eine Questbeschreibung meiner Art dazu verfaßt, die auch die Kompletten Questdialoge zum nachlesen für diejenigen enthält, die sich während der Quest eventuell nicht die Zeit gelassen haben diese genau nachzulesen. Bilder ergänze ich noch in den nächsten Tagen. Zu der Questbeschreibung geht es hier.
Eine der Intrigen von Ullkorruuk führte dazu, daß sie aus der Steinstatue von Erollisi Marr befreit wurde. Doch Ihre Befreiung führte letztendlich dazu, daß auch Erollisi Marr wiedergeboren wurde und nun ihren Platz im Pantheon der Götter einnehmen kann. Ullkorruuk wurde für den Moment von Norrath vertrieben und zog sich auf die Scherbe des Hasses zurück. Doch beide göttliche Wesen können nun ihren mehr oder weniger guten Einfluß auf Norrath frei entfalten.
Die Questreihe zur Wiedergeburt der Göttin:
Die Questreihe besteht aus der Aufeinanderfolge von drei Quests:
Quest 1: Heilt mein Herz
Quest 2: Gefangenes Herz
Quest 3: Herzdieb
Man kann also durchaus gespannt sein, ob die Wiederkehr von Erollisi Marr bereits zu den Feierlichkeiten der Erollisi-Tage 2012 erste Auswirkungen zeitigen. Nun das Auch die Fürstin des Verrats und des aufruhrs wieder zurück ist, wird sicher auch spürbar sein. Ich nehme weniger an in Qeynos. Qeynos hatte nie die Größe und die Großzügigkeit wie Freihafen besessen, auch den ehemaligen Feinden, die noch kurz vor der Zerschmetterung gegen sie Krieg führten und insbesondere den Hochfürsten vernichten wollten, Unterkunft und Sicherheit in den Zeiten zu gewähren, da sich die Götter von den Sterblichen zurückzogen.
Freihafen ist nun, nach den Umbaumaßmahmen eine wundervolle Stadt geworden, aber es ist eine Stadt, die in ihren Mauern die verfeindetsten Völker von ganz Norrath beherberg. Eine friedliche Stadt ist das nie, sondern eher eine Schicksalsgemeinschaft von Völkern, die nicht gemeinsame Vorstellungen oder Ideale einigen, sondern der Drang, für das jeweils eigene Volk und sich selbst die größte Macht zu erlangen und dazu auch zu jedem Mittel und Weg bereit zu sein. Und begeht nicht den Irrtum zu glauben, daß Freihafens Bevölkerung ja alles "liebe gute Bewohner " sind, in der nur ein böser Herrscher die Bewohner zu bösartigen Dingen verführt. Die sind ganz einfach von jeher so, und für die Handelskoalition zählt ohnehin nur Profit. Also ich denke auch für eine Fürstin des Aufruhrs und des Verrats gibt es da an jeder Ecke genug zu tun. Hoffentlich lassen sie Lucan jetzt erst mal die Ruhezeit um den Aufenthalt in seiner Stadt zu genießen, bevor ihn wieder die Nächsten selbsternannten Apostel des Guten glauben Bekehren zu müssen.
Zumindest etwas hat ja Lucan aus der Zeit seiner Gefangennahme durch die Schergen Rhoen Theers gelernt. Anscheinend verläßt er sich nun generell nicht mehr auf sterbliche Wachen. Wie sagte einer aus der ruhmreichen Familie der Sathirs mal: Alle meine Offiziere sind Untote, die Amtseinführung wird dir nicht gefallen. Wie das zu verstehen ist, fragt mal einen der Gespensterwächter in Freihafen, die haben ja gewiß eine solche Form der Amtseinführung hinter sich. Und die wurden sicher nicht dazu gezwungen. Zum Teil sicher überredet, aber Lerenths Schicksal zeigte ja, was aus Gespensterwächtern wird, die die eigene innere Bereitschaft für das Dasein als Gespensterwächter nicht mitbringen, aber die Vorteile und das Ansehen von dessen Rängen begehren. Und hoffentlich läßt Erollisi Marr endlich ihre Finger generell von Freihafen.